Das Projekt wird gefördert ...

... im Rahmen des ESF-Programms „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“.

Die ESF-Sozialpartnerrichtlinie ist eine gemeinsame Initiative
des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), der
BDA I Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Sie ist das Nachfolgeprogramm der Programme „weiter bilden“
und „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ aus der ESF-Förderperiode 2007-2013 und wird mit ca. 130 Mio. € gefördert aus Mitteln des BMAS, des Europäischen Sozialfonds sowie Beiträgen von den Unternehmen und Sozialpartnern. 

MiPeKi

Milieuorientierte Personalentwicklung in Kindertageseinrichtungen in einer vielfältigen Gesellschaft

 

Zusammen mit 20 Einrichtungen der Gelsenkirchener Kindertagesbetreuung (GeKita) möchte das Projekt milieuorientierte Ansätze in die Personalentwicklung ab April 2019 für zwei Jahre entwickeln und erproben.

In den vergangen Jahren hat sich die Arbeitssituation in Kindertageseinrichtungen kontinuierlich gewandelt. Das Personal hat es mit vielen Herausforderungen zu tun. Wachsende soziale Unterschiede, Migration und Zuzug von Familien unterschiedlichster Herkünfte müssen konzeptionell berücksichtigt werden, um nur einige Beispiel zu nennen. 

Zur Verbesserung der multiprofessionellen Zusammenarbeit im Team und mit den Familien wollen wir in diesem Projekt milieuorientierte Ansätze in die Personalentwicklung einbauen, insbesondere durch die Integrierung der Erkenntnisse aus den Sinus-Milieustudien.

Dazu werden ‚Milieu-Profile‘ entwickelt und in eine passende Angebotsstruktur zu übersetzt. Ein kompetenzbasiertes Selbstbewertungstool zur Ermittlung der organisatorischen und personellen Stärken und Verbesserungsbereiche kommt als unterstützendes Instrument hinzu. Auf dieser Basis werden milieuspezifische Kompetenzanforderungsprofile für die pädagogischen Fachkräfte erstellt, daraus ein Curriculum entwickelt, in ein Schulungsprogramm übersetzt und mit Mitarbeiter/innen durchgeführt.

Das Projekt wird über das ESF-Programm 'Fachkräfte sichern: weiterbilden und Gleichstellung fördern' teilfinanziert

Kontakt: Thomas Risse und Jochen Schneider.