Karrierewelt Pflege

Ein starkes Bündnis am Niederrhein will zusätzliche Fachkräfte für die Pflege in Krefeld und im Kreis Viersen gewinnen und zeigen, dass Karrieren gewünscht und möglich sind.

„Karrierewelt Pflege“ – die Fachkräfteinitiative für die Gesundheits-, Kranken-, Heilerziehungs- und Altenpflege in Krefeld und im Kreis Viersen, die am 1. Januar 2018 gestartet ist, zeigt, dass die Berufsfelder in der Pflege vielfältige Karrierechancen bieten. Schulabgänger mit und ohne Abitur können mit einer dualen Ausbildung und Studium viel erreichen. Quer- und Wiedereinsteiger haben im Bereich der Pflegeberufe die Möglichkeit, sich neu zu orientieren.
Das Projekt zeigt unterschiedliche Einstiegs- und Aufstiegswege in der Pflege auf und belegt diese durch authentische Geschichten. So werden Laufbahnen von Mitarbeitenden aus der Gesundheits-, Kranken-, Heilerziehungs- und Altenpflege dargestellt und die Unterschiede der verschiedenen Berufe aufgezeigt. Praxisnahe Aktionen wie ein Bar Camp, Kontaktbörsen bei der Arbeitsagentur und Kooperationen mit Schulen und Berufskollegs für Gesundheitsberufe gehören ebenfalls dazu. Fachkräfte sollen im Rahmen des Projektes gezielt als Markenbotschafter ausgebildet werden und in der Öffentlichkeit für die Pflegeberufe werben. Das Projekt zeigt außerdem auf, dass es durchaus attraktive Arbeitgeber in den Pflegebereichen gibt und vieles gut gelingt. Geplant sind neben einem Internetauftritt mit Foto-, Videoportraits und einer Karrierelandkarte auch eine Kampagne.

Projektpartner sind insgesamt zehn Arbeitgeber aus Krefeld und dem Kreis Viersen aus den Bereichen Alten-, Kranken-,  Gesundheits- und Heilerziehungspflege sowie die Wirtschaftsförderungen Krefeld und des Kreises Viersen, die Arbeitsagentur Krefeld und die TÜV Rheinland Akademie.  Das Projekt ist auf 18 Monate angelegt und wird von der Konkret Consult Ruhr GmbH aus Gelsenkirchen koordiniert und geleitet. Das Vorhaben wird zur Hälfte von den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen finanziert. Fördermittel des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen sowie aus dem Europäischen Sozialfond in Nordrhein-Westfalen decken die zweite Hälfte des Finanzbedarfs.

Pressekontakt:
Andrea Lameck