Fachkräftesicherung neu gedacht: Vollzeitnahe Teilzeitbeschäftigung unterstützen – bessere betriebliche Berücksichtigung von Arbeitszeitwünschen in den Pflegeberufen

kostenfreie Veranstaltung am 11.06.2018 in Castrop-Rauxel

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist schon seit längerem nicht nur eine betriebliche und für Betroffene eine persönliche Herausforderung, sondern auch seit längerem ein Politikum. In der Pflege arbeiten wie im Gesundheitsbereich insgesamt überproportional viele Frauen und diese häufig in verschiedenen Teilzeitvarianten bis hinunter zum Minijob. Entsteht durch die Aufstockung von Arbeitszeiten nicht eine klassische WIN-WIN-Situation schafft, in der Frauen ihr eigenes Lebenseinkommen besser sichern und Unternehmen die so dringend benötigten Fachkräfte bekommen? Nebenbei würde so das gesellschaftlich hoch geschätztes Ziel einer guten Versorgung von Pflegebedürftigen bei gleichzeitiger Entlastung der privaten pflegenden Angehörigen erreicht.

Verringert eine Erhöhung der Arbeitsstunden Fachkräfteengpässe? Was motiviert weibliche Beschäftigte? Und wie organisieren andere Betriebe die Arbeit am Patienten und der Patientin? Einige Antworten und viele Anregungen enthält die Studie „Arbeitszeiten aufstocken. Vom Minijob zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in der Wertschöpfungskette Pflege. Chancen für Frauen und kleine und mittlere Unternehmen in Emscher-Lippe“, die das Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule für uns erstellt hat. Im Rahmen dieser Veranstaltung werdenausgewählte Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.

 
PROGRAMM

14:30 – 14:40 Uhr: Begrüßung

14:40 – 15:10 Uhr: Runde 1: Bestandsaufnahme und quantitative Bedeutung von Minijobs in der Altenhilfe. Beschäftigungssituation Emscher-Lippe entlang der Wertschöpfungskette Pflege.

Austausch: Typisch für NRW?
Input: Laura Schröer
Experte: Arno Kratz, Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung

15:10 – 15:40 Uhr: Runde 2: Aufstockung der Arbeitszeiten u.a. durch Umwandlung von Minijobs

Austausch: Wie gelingt die Umwandlung und/oder Aufstockung?
Input: Laura Schröer
ExpertInnen: Manuela Seifert, (Vestische Arbeit), Steffen Dirx (Vestische Arbeit), Cornelia Sczesny (Soziale Innovation)

15:40 – 16:40 Uhr: Runde 3: Neue Arbeitszeitmodelle und nachhaltige Arbeitsbedingungen – Gestaltung von Arbeitsbedingungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Mama-Touren, flexible Dienstplanung, betriebliche Kinderbetreuung)

Austausch: Welche der neuen Ansätze sind vielversprechend?
Input: Laura Schröer
ExpertInnen: Roland Weigel (Konkret Consult Ruhr), Kerstin Proese
(Diakonisches Werk), Cordula Sczesny (Soziale Innovation)

– 17:00 Uhr: Verabschiedung und Ausklang

Termin: 11.06.2018, von 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: DIEZE, Erinstraße 6, 44575 Castrop-Rauxel

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung hier

Die Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft mit Interesse der aktuellen Situation in Emscher-Lippe, an neuen Arbeitszeitmodellen und an dem Funktionswandel von Minijobs sowie beratende Stellen, Forschungsinstitute und andere Interessierte.

Rückfragen:

Dipl.-Ök. Bettina Vaupel
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe c/o Zentrum Frau in Beruf und
Technik (ZFBT) Erinstr. 6
44575 Castrop-Rauxel
Deutschland

Fon +49 2305 92150-13
Fax +49 2305 92150-49

E-Mail vaupel(at)zfbt.de