Land in Sicht! Pflegewohngemeinschaften im Stadt-Land-Vergleich

Workshop für Entscheider/innen rund um Pflegewohngemeinschaften am 4. Oktober 2017 in Meinerzhagen.

Mittlerweile gibt es in NRW mehr als 600 Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen. Allerdings sind die Rahmenbedingungen hierfür in einem Flächenland wie dem unsrigen offenbar nicht überall gleich. Erklärt das die räumlich und regional höchst unterschiedliche Verteilung von Pflegewohngemeinschaften in NRW? Auf der Landkarte ballen sich die Wohngemeinschaften erwartungsgemäß dort, wo sich auch die meisten Menschen befinden: Im Ruhrgebiet, entlang der Rheinschiene sowie in Münster und in Bielefeld.

Macht es also einen Unterschied, ob sich eine Pflegewohngemeinschaft in der Stadt oder in eher ländlicher Lage befindet? Wir wollten es gerne etwas genauer wissen, deshalb verfolgen wir in dem Projekt „Dement im Quartier - Wohnen, leben, teilhaben“ im Rahmen des Modellprogramms des GKV-Spitzenverbandes zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen unter anderem diese Fragestellung.

Sind die Gelingensfaktoren von Pflegewohngemeinschaften erkennbar von der regionalen Lage abhängig: Sind die Menschen im ländlichen Raum etwa reservierter gegenüber neuen Wohnformen? Welche Haltung bringen die bestimmenden Akteure mit? Spielen Entfernungen eine Rolle? Wir haben mittlerweile erste Ergebnisse vorliegen, die wir gerne mit Ihnen diskutieren möchten!

Themen:

  •  ‚Quartier der Generationen‘ in Meinerzhagen. Wie gelingt der Transfer von WG-Know-How von der Großstadt in den ländlichen Raum? Ein Praxisbeispiel
  • Vorstellung der Ergebnisse einer landesweiten Befragung zu Stadt-Land-Unterschieden von Pflegewohngemeinschaften
  • Gelingensfaktoren von Wohngemeinschaften: Gibt es einen Unterschied zwischen Stadt und Land? Thesen und ihre Diskussion

Zielgruppe: Entscheider/innen rund um die Pflegewohngemeinschaften

Termin: Mittwoch, 04.10.2017

Zeit: 14:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Meinerzhagen

Kosten: Keine, Anmeldung hier erforderlich. Oder formlos per mail: risse(at)kcr-net.de. Infos bei Thomas Risse oder Roland Weigel.

Referenten: Claudius Hasenau, Thomas Risse, Roland Weigel

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