Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion

Ein Einführungs- und Begleitprogramm für neu ernannte/eingestellte Führungskräfte in Einrichtungen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft

Ausganglage

Neue Führungskräfte werden oft nicht systematisch eingearbeitet sondern „ins kalte Wasser“ geworfen. Laut einer Studie von DDI (Development Dimensions International), unter 1250 neu ernannten Führungskräften auf der ganzen Welt, sind nur 11 % auf ihre Führungsrolle vorbereitet worden. 57 % sagen stattdessen, dass sie im ersten Jahr nur mit der fragwürdigen Methode nach Versuch und Irrtum in die neue Position hinein gefunden haben. Für die Sozialwirtschaft gibt es dazu zwar keine entsprechenden Daten. Langjährige Erfahrungen deuten jedoch darauf hin, dass die Sachlage ähnlich beschaffen ist.

Zwar „schwimmen“ sich viele neu ernannte Führungskräfte auch ohne systematische Begleitung frei und wachsen an der bewältigten Herausforderung. Aber zu viele neue Führungskräfte scheitern gerade in den so wichtigen ersten „100 Tagen“ oder „verpatzen“ den Start so, dass später mit viel Mühe nachgebessert werden muss.

Das geht nicht nur auf Kosten der neuen Führungskraft. Auch Mitarbeiter und mittelbar die Bewohner/Angehörigen/Patienten, etc. leiden unter einem missglückten Einstieg. Nicht zu sprechen von den direkten Kosten, die mit einer eventuell notwendigen neuen Stellenbesetzung verbunden sind.

Missglückte Einstiege senken nicht zuletzt auch die Motivation und Bereitschaft talentierter Mitarbeiter, sich für eine Führungstätigkeit zu entscheiden oder an anderer Stelle zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.
 

Prinzipien des Programms „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“

  • Neue Führungskräfte sollen nicht passiv „eingearbeitet“ werden sondern anhand einer Leitlinie die eigene Einarbeitung zu einem persönlichen, selbstgesteuerten Projekt machen!
  • Das Programm „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“ geht davon aus, dass die Ursachen für gescheiterte Wechsel in dem ungünstigen Zusammenspiel der Chancen und Risiken der Situation in der Einrichtung mit den Stärken und Schwächen der neuen Führungskraft liegt.
  • Standardeinarbeitungsprogramme greifen daher zu kurz. Ein Begleitprogramm muss auf die Ausgangslage und Rahmenbedingungen der Einrichtung/des Bereichs und die spezifischen Bedarfe der neuen Führungskraft zugeschnitten und verbindlich geplant werden.
  • Das Programm enthält Anregungen zur Reflexion und obligatorische Arbeitsschritte, die die neue Führungskraft verbindlich bearbeiten muss.
  • Die neue Führungskraft steuert das eigene Projekt „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“ selbst; kann dabei aber die vereinbarten Unterstützungsschritte „einfordern“!
  • Die neue Führungskraft wird unterstützt und systematisch begleitet von dem/der direkten Vorgesetzten und einem (externen) Coach.


Elemente des Programms „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“

 

Wie funktioniert das Programm „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“?

1. Vorbereitung auf die Übernahme der neuen Führungsfunktion – Selbststudium mit dem Reader „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“

Grundlage des Programms ist der von KCR konzipierte Reader „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“, der alle eingesetzten Instrumente enthält (instruierende Texte mit wichtigen Hinweisen für neue Führungskräfte, Arbeitsanweisungen, Anregungen zur Selbstreflexion, Checklisten, etc.) und als Begleitheft für die ersten 6 Monate in der neuen Funktion angelegt ist. Die neue Führungskraft erhält den Reader mit dem Antritt ihrer neuen Führungsaufgabe. Mit Hilfe des Readers „Erfolgreich in der neuen Führungsfunktion“ kann die neue Führungskraft schon vor Antritt der neuen Funktion ihre „Startposition“ reflektieren. So macht es zum Beispiel Sinn, sich „mit der Hinterlassenschaft“ des Vorgängers zu befassen und Chancen und Risiken auf Grund des eigenen Rekrutierungswegs (vom Stellvertreter zum Leiter, als externer Seiteneinsteiger, etc.) auszuloten.

2. Der Start in der neuen Führungsfunktion – die ersten Schritte planen

Zu den wesentlichen ersten Schritten gehört ein initiales Auftaktgespräch der neuen Führungskraft mit dem/der eigenen Vorgesetzten. Hier kann erstmals über wechselseitige Erwartungen, präferierte Arbeitsstile und die präzisere Gestaltung der Kooperation gesprochen werden. Daran anschließend findet das initiale Abstimmungsgespräch zur passgenauen Gestaltung des Begleitprogramms statt. Die neue Führungskraft, der/die Vorgesetzte und der externe Coach kommen zusammen, erläutern das Programm, ermitteln den individuellen Unterstützungsbedarf der neuen Führungskraft und stimmen gemeinsam den „Kurs“ des Begleitprogramms in den ersten 6 Monaten ab.

3. Sicher die neuen Aufgaben bewältigen – das begleitende Coaching im Überblick

Danach wird das 1.Coachinggespräch durchgeführt. Die ersten (allgemeinen) Erfahrungen und Eindrücke nach dem „Ankommen“ und die Ergebnisse des Auftaktgesprächs mit dem/der Vorgesetzten werden reflektiert, ein persönliches Kompetenzprofil (KODE) wird erstellt und die neue Führungskraft bereitet sich mit Unterstützung des externen Coachs auf den initialen Teamworkshop vor. Der (3-stündige) Teamworkshop soll dazu beitragen, das wechselseitige Kennenlernen und das Ankommen als neue Führungskraft im Team zu beschleunigen, sich über Erwartungen zu verständigen und auch hier erste Absprachen über Modi der Zusammenarbeit zu treffen. Der Teamworkshop wird von einem externen Coach moderiert.

Die Ergebnisse des Teamworkshops werden anschließend in einem 2. Coaching (etwa 4 Wochen nach Übernahme der neuen Führungsfunktion) reflektiert und zu Maßnahmen der Teamentwicklung und zum Umgang mit einzelnen Mitarbeitern verdichtet.

Bis zum Ende der üblichen Probezeit nach 6 Monaten werden in der Regel zwei weitere Coachings durchgeführt (zur „Halbzeit“ nach drei Monaten und zum Abschluss des Begleitprogramms nach sechs Monaten). Eventuell entstehender zusätzlicher Coachingbedarf wird separat vereinbart. Zum obligatorischen „Gerüst“ des Begleitprogramms gehört auch ein „100-Tage-Halbzeitgespräch“ zwischen der neuen Führungskraft und der/dem direkten Vorgesetzten zur Reflektion der ersten drei Monate.

Nach dem letzten durchgeführten Coaching findet ein Auswertungsgespräch vor Ende der Probezeit statt, an dem neben der neuen Führungskraft der/die direkte Vorgesetzte und der externe Coach teilnimmt.
 

Die Leistungen von Konkret Consult Ruhr im Überblick

  1. Durchführung eines initialen Abstimmungsgesprächs zur Erläuterung der im Programm eingesetzten Instrumente und zur Planung der Vorgehensweise.
  2. Vorbereitung und Moderation des Teamworkshops (drei Stunden)
  3. Durchführung von vier Coachingsequenzen (jeweils zwei Stunden) mit der neuen Führungskraft in den ersten sechs Monaten.
  4. Sollte sich zusätzlicher Unterstützungsbedarf ergeben, wird dieser gesondert mit dem Auftraggeber vereinbart. Zusätzlich vereinbarte Coaching-Sequenzen werden erst und nur dann in Rechnung gestellt, wenn die neue Führungskraft die Einarbeitungszeit erfolgreich absolviert hat (in der Regel nach 6 Monaten).
  5. Durchführung eines Auswertungsgesprächs (mit der/dem Vorgesetzten und der neuen Führungskraft) am Ende der Einarbeitungszeit (in der Regel nach sechs Monaten).
  6. KCR stellt die Räumlichkeiten und alle Materialien für das Coaching zur Verfügung. Auf Wunsch kann das Coaching auch in geeigneten Räumlichkeiten des Auftraggebers vor Ort durchgeführt werden.
     

Welche Kosten entstehen?

KCR berechnet 1800,– Euro zur Abrechnung der aufgeführten Arbeitsschritte zzgl. MwSt. und eventuell anfallenden Fahrtkosten. Zusätzlich vereinbarte Coaching-Sequenzen werden erst dann in Rechnung gestellt, wenn die neue Führungskraft die Einarbeitungszeit erfolgreich absolviert hat (in der Regel nach 6 Monaten).

Ansprechpartner: Jochen Schneider (0209 – 1 67 12 58)