Programm und Vorträge der Abschlusstagung vom 13. April 2010
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Evaluation der Potenziale in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz in Haus- und Wohngemeinschaften durch die Anwendung von Benchmarkingprozessen
Wohn- und Hausgemeinschaften für ältere Menschen sind eine relativ neue Wohnform, in der sechs bis zwölf Mieter bzw. Bewohner zusammen wohnen und leben. Die Mieter bzw. Bewohner werden über einen stationären oder ambulanten Pflegedienst pflegerisch, hauswirtschaftlich und ggf. psychosozial begleitet und im Alltag unterstützt.
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Ministerin Ulla Schmidt im Kreis der Projektteilnehmer.
Zweiter von Rechts (unten): Klaus Besselmann (KDA). Fünfter von Rechts (unten): Thomas Risse (KCR) |
In dem vom Kuratorium Deutsche Altershilfe e. V. (KDA) und der Konkret Consult Ruhr GmbH (KCR) initiierten Projekt haben sich 18 Wohn- und Hausgemeinschaften zusammengefunden, in denen überwiegend oder ausschließlich Menschen mit einer Demenzerkrankung leben.
Ziel des Projektes ist es, in einem von KDA und KCR begleiteten Austausch von Erfahrungen, Kenntnissen und Problemlösungsansätzen voneinander zu lernen und so die Qualität der Begleitung von Menschen mit Demenz weiterzuentwickeln.
Das Vorgehen im Projekt orientiert sich an der Benchmarkingmethode einem modernen Managementinstrument, welches auch in anderen Dienstleistungsbereichen mit Erfolg angewendet wird, und hier für den Einsatz im Bereich der Altenhilfe entsprechend angepasst wurde.
Der Benchmarkingprozess wird von den Initiatoren KDA und KCR begleitet, moderiert und dokumentiert. Er basiert auf Hinweisen zum IST-Zustand in den Einrichtungen, die über schriftliche Befragungen und andere Untersuchungsmethoden (Projektbesuche, teilnehmende Beobachtung etc.) erhoben werden. Darüber hinaus werden konkrete Projekte zur Weiterentwicklung der Qualität in den Einrichtungen angestoßen, die von KDA und KCR fachlich begleitet und dokumentiert werden. Abschließend wird eingeschätzt, inwieweit durch sie die Qualität der Unterstützung verbessert werden konnte.
Die Ergebnisse des Projektes sollen nicht nur den beteiligten Einrichtungen und Diensten zugute kommen. Es sollen vielmehr Beispiele für erfolgreiche und praxisnahe Lösungen erarbeitet werden, die andere Einrichtungen, insbesondere solche aus dem Bereich der Wohn- und Hausgemeinschaften, motivieren können, in vergleichbare Qualitätsentwicklungsprozesse einzusteigen. Dies soll durch die Erarbeitung von Handlungs- und Umsetzungsempfehlungen sowie einer abschließenden Fachtagung öffentlichkeitswirksam unterstützt werden.
Die Laufzeit des Projektes erstreckt sich über einen Zeitraum von 22 Monaten (April 2008 bis Februar 2010).
Ansprechpartner: Thomas Risse
Tel.: 0209 1 67 12 50
Beteiligte Einrichtungen
Hausgemeinschaften (stationär)
- Haus Mutter Anna, Attendorn
Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e.V.
Infos im Internet
- Haus Maria Regina, Wadersloh-Diestedde
Seniorenhilfe SMMP gGmbH
- Haus Rafael, Köln
Alexianer-Krankenhaus Köln
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie
Infos im Internet
- Hausgemeinschaft Lahnberge, Wetter
St. Elisabeth Verein e.V. Marburg
Altenhilfe Wetter
- Haus Victus, Münster
DKV Residenz am Tibusplatz gGmbH
Infos im Internet
Wohngemeinschaften (ambulant)
- St.-Franziskus-Haus, Oelde
Seniorenhilfe SMMP gGmbH
Infos im Internet
- Wohngemeinschaft Sternenberg, Wuppertal
Francisca Günther Krankenpflege GmbH
- Wohngemeinschaft Am Schifersberg, Gelsenkirchen
SHD Sozialer Hilfsdienst, Häusliche Krankenpflege GmbH
- Wohngemeinschaft Polsumer Straße, Gelsenkirchen
SHD Sozialer Hilfsdienst, Häusliche Krankenpflege GmbH
- Wohngemeinschaft Am Buschmannshof, Herne
Ambulanter Pflegedienst Hülsewiesche GmbH
Infos im Internet
- Wohngemeinschaft Mellinghofer Straße, Mülheim/Ruhr
Die Pflegepartner, Kranken- und Altenpflege GmbH
- Wohngemeinschaft Leben am Rheinelbepark, Gelsenkirchen
APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH
Infos im Internet
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»Das Leuchtturm-Projekt ist zu Ende der Benchmarking-Kreis lebt weiter«
Das Programm und die Vorträge der Tagung vom 13. April 2010
(Bei den Beiträgen die als Link gekennzeichnet sind, können Sie die jeweiligen Vortragsmedien als PDF-Datei herunterladen.)
Begrüßung
Können Leuchttürme die Praxis erhellen? Das Projekt im Überblick
DIE ERGEBNISSE TEIL 1
Ergebnisse aus Sicht der Projektbegleiter oder: Was haben die Erhebungen ergeben?
Strukturdatenerhebung, Jürgen Schulz, KCR
Mitarbeiter- und Angehörigenbefragungen, Thomas Risse, KCR
Kompetenz- und Werteprofile, Jochen Schneider, KCR
Dementia Care Mapping (DCM), Christine Sowinski und Gerlinde Strunk-Richter, KDA
Profil des Wohlbefindens, Klaus Besselmann, KDA
DIE ERGEBNISSE TEIL 2
Ergebnisse aus der Sicht der beteiligten Wohn- und Hausgemeinschaften
DIE ERGEBNISSE TEIL 3 (FOREN 1 BIS 3)
Gute Praxis in den Wohn- und Hausgemeinschaften Beispiele und Austausch
Gute Ideen für die kleinen und großen Dinge des Alltags
FORUM 1
Zusammenarbeit mit den Angehörigen Einführung
Unter Mitwirkung von:
FORUM 2
Alltagsaktivitäten in den Wohn- und Hausgemeinschaften Einführung
Unter Mitwirkung von:
- Ida Knecht, Wohnstube im Seniorenheim Haus Maria Regina
- Petra Hasenau, APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH
- Timo Haselbauer, Wohngemeinschaft Sternenberg
- Volker Hülsewiesche, Ambulanter Pflegedienst Hülsewiesche GmbH
FORUM 3
Personalmanagement Unter Mitwirkung von:
FAZIT UND AUSSICHT
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