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KCR begleitet NRW-Modellprojekt: Kundenorientierte Qualitätsberichte
Zehn Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft aus dem Benchmarkingkreis von Konkret Consult Ruhr haben in einem gemeinsamen Projekt eine völlig neue Art von Qualitätsberichten entwickelt. Das Ergebnis wurde im Mai 2009 auf einer Tagung mit NRW-Sozialminister Josef Laumann im Altenheim Rheindahlen präsentiert. Mit den kundenorientierten Qualitätsberichten wurde die professionelle Sicht auf die Pflege um die Kundenperspektive erweitert. Die Projektteilnehmer fragten nach der Sicht der Angehörigen und Senioren, die sich für das Leben in einer Einrichtung entscheiden müssen und formulierten dann Antworten auf Fragen, die die Menschen wirklich bewegen, z.B. Wie wohne ich? Wer wird mich waschen? Wo kommt mein Essen her? Ein zentrales Ergebnis dieses auf zwölf Monate angelegten Workshops ist das »Weltenmodell für Transparenz« in der Altenhilfe. Durch die Arbeit im Dialog mit den Kunden und ihren echten Bedürfnissen entstanden so Prototypen für Qualitätsberichte, die für die Senioren und ihre Angehörigen verständlich sind und sie qualifizieren, Einrichtungen ihren Bedürfnissen entsprechend zu vergleichen. Bei der Entwicklung von Vorlagen und Strukturen wurden auch die Unterschiede in den Einrichtungen und verschiedene Pflegekonzepte berücksichtigt. „In Zeiten von Schulnoten und einer Vielzahl von Qualitätsprüfungen wollen wir mit »kundenorientierten Qualitätsberichten« zeigen, dass in der stationären Pflege jeden Tag überprüfbar gute Arbeit geleistet wird: Qualität gilt es sichtbar zu machen”, sagte KCR-Projektleiter Roland Weigel. ERSTE RESONANZEN: AUSGESPROCHEN POSITIV
CAREkonkret titelt: „Die Perspektive der Verbraucher zählt”
Gelsenkirchen, 04.06.2009 Unter dem Titel „Die Perspektive der Verbraucher zählt” berichtet das Fachmagazin „CAREkonkret” in seiner jüngsten Ausgabe auf der Titelseite über die von KCR entwickelten Qualitätsberichte nach dem Transparenzmodell, die in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein modellhaft unterstützt wurden. Neben einer Reportage von der Veranstaltung mit NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (siehe unten) und einer ausführlichen Darstellung des Transparenzmodells wird mit Hellmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozialholding Mönchengladbach, auch ein Mitinitiator des Projektes interviewt. KCR-PROJEKT ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN NRW-Sozialminister empfiehlt „lebensnahe, umfassende und verständliche Informationen” kundenorientierter Qualitätsberichte
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann hat die »kundenorientierten Qualitätsberichte«, die zehn Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft aus dem Benchmarkingkreis von Konkret Consult Ruhr in einem gemeinsamen Projekt entwickelt haben, öffentlich vorgestellt. „Wer einen Platz im Pflegeheim sucht, braucht lebensnahe, umfassende und verständliche Informationen. Diese waren bislang nicht so einfach zu finden. Unser Projekt gibt den Heimen ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bedarfsgerecht über ihre Angebote informieren könne”, sagte Laumann am 13. Mai 2009 auf einer Tagung im Altenheim Rheindahlen. KCR-Projektleiter Roland Weigel. freute sich über die persönliche Unterstützung des Ministers. und betonte: „In Zeiten von Schulnoten und einer Vielzahl von Qualitätsprüfungen wollen wir mit »kundenorientierten Qualitätsberichten« zeigen, dass in der stationären Pflege jeden Tag überprüfbar gute Arbeit geleistet wird: Qualität gilt es sichtbar zu machen”. Die Ergebnisse des vom Land mit fast 100.000 Euro geförderten Projektes so der Minister weiter geben auch wichtige Hinweise, was bei der Umsetzung der Transparenzverpflichtung des neuen Wohn- und Teilhabegesetzes sinnvoll und praktikabel sein könnte. Die herkömmlichen Qualitätsberichte von Heimaufsichten und Medizinischem Dienst dagegen wenden sich in Spezialistensprache an die Heimträger selbst sowie an die Aufsichtsbehörden. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erhalten damit kaum Informationen zu Pflegeheimen, die ihnen eine Auswahl nach ihren Bedürfnissen ermöglichen könnten. Mit insgesamt 150 Fragen wurde eine Vielzahl von Informationen ermittelt, die zu einer besseren Einschätzung von Gemeinschaft, Teilhabe und Lebensqualität führen, als dies die herkömmlichen Berichte beispielsweise des Medizinischen Dienstes leisten konnten.
Weiterführende Infos, Erfahrungsberichte und „gute Beispiele” finden Sie unter Ansprechpartner
Caritas-Altenheim „St. Johannes” Seniorencentrum „St. Liborius” Diakonisches Werk AWO Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus Evangelisches Altenzentrum Hückelhoven Stiftung St. Ludgeri Altenheimat Vluyn Sankt Engelbertus-Stift Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH Schwestern der Hl. Maria Magdalena Postel e.V. |