Organisationsentwicklung in der Sozialwirtschaft
Wie können stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, Beschäftigungsgesellschaften, Wohlfahrtsverbände und Krankenhäuser im Wettbewerb bestehen, ihre Mitarbeiter motivieren und neue Perspektiven finden? Unsere Analysen, Beratungen, Qualifizierungen und Trainings geben Antworten und liefern Lösungen systematisch und orientiert an aktuellen Standards.
 ERSTE GELSENKIRCHENER GESPRÄCHE ZUR ZUKUNFT DER SENIORENWIRTSCHAFT AM 08.09.2010 IM WISSENSCHAFTSPARK
Mit neuen Konzepten und innovativer Technik: »Ambulantisierung stationärer Strukturen!?«
Nicht nur der Trend zu kleineren überschaubaren Einrichtungen und die Nachfrage nach ambulanten Diensten zeigen es: die Menschen in einer alternden Gesellschaft suchen nach neuen Möglichkeiten, ihre Vorstellungen von einem weitgehend selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Leben mit möglichst viel Teilhabe am Alltagsgeschehen umzusetzen. Um dies zu ermöglichen, suchen Träger und Einrichtungen nach neuen Konzepten. Gerade für Betreiber stationärer Einrichtungen besteht Handlungsbedarf.Mit den ersten Gelsenkirchener Gesprächen zur Zukunft der Seniorenwirtschaft laden das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) und Konkret Consult Ruhr Entscheider in der Seniorenhilfe ein, sich mit diesen Zukunftstrends, die neue Chancen für Dienstleistungsinnovationen mit sich bringen, frühzeitig auseinanderzusetzen. Wir möchten Ideen und Lösungsansätze vorstellen, die in der intelligenten Verknüpfung von Technik und flexiblen Organisationsstrukturen stecken.
Den Auftakt machen namhafte Referenten aus der betrieblichen Praxis und aktuellen Forschung:
- Technik, die uns begeistern wird?
Birgid Eberhardt (VDE)
- Das Zuhause als dritter Gesundheitsstandort
Kay Loss (RISP)
- Ambulante Versorgung in stationären Strukturen Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Helmut Wallrafen-Dreisow (Sozialholding Mönchengladbach)
Weitere Informationen zu Ablauf, Anmeldung und Kosten finde Sie im Infoblatt zur Veranstaltung (PDF).
WORKSHOP
Personalauswahlverfahren für Pflegeeinrichtungen
Pflegeeinrichtungen benötigen die „richtigen” Mitarbeiter, um zunehmend anspruchsvolle Konzepte und Angebote zu entwickeln und umzusetzen. Doch je anspruchsvoller die Konzepte, umso kleiner ist der Kreis der „richtigen” Bewerber, umso grösser wird das Risiko einer Fehlbesetzung.
Der Workshop »Personalauswahlverfahren für Pflegeeinrichtungen« will Sie dabei unterstützen, die eigenen Fähigkeiten und methodischen Werkzeuge zu entwickeln, um zu besseren diagnostischen Einschätzungen des Potenzials von Bewerbern zu gelangen.
Termin: 07. und 08. Juli 2010 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.
Ansprechpartner: Jochen Schneider und Karl-Heinz Pohl
Mehr Infos zu Inhalten, Ablauf und Anmeldung finden Sie hier.
 Auf die Unterschiede in Altenheimen kommt es an: Drei Pflegeeinrichtungen in Münster machen ihren Kunden den Vergleich leichter
Selbst gekochte Marmelade oder Musik-Café, Vogelkonzert im Park oder Theaterbesuch, Gedächtnistraining oder Häkelrunde? Es gibt bei aller Standardisierung große Unterschiede in Altenheimen. Sie werden jedoch in den Zertifikaten, Normen und Prüfungen, mit denen Mindeststandards für die Pflegequalität, Brandschutz, Hygiene usw. in Heimen gesichert werden, gar nicht sichtbar. Doch gerade Atmosphäre, Emotionen, sozialer und beruflicher Hintergrund, Interessen und Gemeinsamkeiten der zukünftigen „Nachbarschaft” sind oft ausschlaggebende Faktoren für die Wahl der passenden Einrichtung.
Drei Pflegeeinrichtungen in Münster haben nun gemeinsam Qualitätsberichte nach dem von KCR Konkret Consult Ruhr mit entwickelten und erprobten Modell geschrieben und zwar aus der Sicht ihrer Kunden. Bewusst lassen sich die DKV-Residenz am Tibusplatz, das Altenzentrum Klarastift und das LWL-Pflegezentrum damit vergleichen. Sie haben sich sogar in gemeinsamen Workshops gegenseitig über die Schulter geguckt und Tipps ausgetauscht. Die druckfrischen Berichte, die heute auf einer gemeinsamen Veranstaltung in der DKV-Residenz am Tibusplatz der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, zeigen dabei vor allem eines: Verlierer gibt es bei diesen, freiwilligen Qualitätsberichten nicht: dafür jedoch wesentlich bessere Chancen, genau die Menschen zu gewinnen, die gut zueinander und zum Profil der eigenen Einrichtung selbst passen.
Presseinfo (PDF)
Weblog Qualitätsbericht Pflege
 »Das Leuchtturm-Projekt ist zu Ende der Benchmarking-Kreis lebt weiter«
Abschlusstagung vom 13. April 2010 bestätigt die Benchmarking-Methode und bescheinigt den beteiligten Wohn- und Hausgemeinschaften gute inhaltliche Arbeit
Am 13. April 2010 fand die Abschlusstagung zum Leuchtturm-Projekt mit dem zungenbrecherischen Titel „Evaluation der Potenziale in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz in Haus- und Wohngemeinschaften durch die Anwendung von Benchmarkingprozessen” statt. Durch die Bank wurden von den eingesetzten Instrumenten überwiegend gute Ergebnisse aufgezeigt. Im Fokus des Vorhabens vom April 2008 bis zum Februar 2010 standen aber nicht die Ergebnisse allein sondern eher die methodischen Aspekte des „Benchmarking”. Letztere waren so überzeugend, das noch auf der Tagung die Fortsetzung verkündet wurde: am 17. Juni 2010 startet in Gelsenkirchen ein auch für neue Interessenten offener Benchmarkingkreis für Haus- und Wohngemeinschaften. Wie auch das Leuchtturm-Projekt bieten dies KCR und KDA in Kooperation an.

Details zu dem Projekt und der Fortsetzung finden Sie in den frei herunterzuladenen Vortragsunterlagen auf unserer Projekt-Seite.
Ansprechpartner: Thomas Risse und Roland Weigel
 Kompetenzprofile für Humanmediziner werden diagnostiziert
Welche Kompetenzprofile werden in humanmedizinischen Berufen verlangt, was fordern Arbeitsmarkt und Gesellschaft von Medizinern, und welche Schlüsse lassen sich für deren zukünftige Aus- und Fortbildung ziehen? Diese Fragen werden in der Schweiz im Rahmen eines systematischen Forschungsprojekts derzeit gründlich untersucht. Das Centrum für Kompetenzbilanzierung, CeKom Deutschland, das die Forschungsarbeiten im Auftrag des Eidgenössischen Departement des Inneren (EDI), Bundesamt für Gesundheit (BAG) durchführt, greift dabei auch auf die Expertise von KCR zurück. Das Team um Jochen Schneider lieferte für die Anfangsphase zunächst einen umfassenden Überblick über die für die Aus- und Fortbildung von Medizinern maßgeblichen Trends. Weitere Partnereinrichtungen bringen Expertenwissen aus der Schweiz, Österreich und Liechtenstein ein. Das Projekt ist im Oktober 2009 gestartet und auf zwei Jahre angelegt.Ansprechpartner: Jochen Schneider
 »Best Practice« jetzt auch für die Kindertagespflege
Langjährige Erfahrungen von KCR beim systematischen Aufbau von Benchmarkingprozessen in der Altenpflege kommen jetzt auch der Kindertagespflege zugute. Dafür sorgt unter anderem eine neue Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung. Unter dem Motto „Wissenschaft für die Praxis” vermittelt der Trägerverein „bestpractice e.V.” in Kooperation mit der Universität Duisburg und KCR Konkret Consult Ruhr Erkenntnisse aus Forschungsergebnissen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Insgesamt finden im ersten halben Jahr 19 Seminare, Workshops und Gesprächsrunden im Ruhrgebiet, in Berlin und Nürnberg statt. Themen sind unter anderem Elternbeteiligung (-und Väterbeteiligung), Suchtprävention in der Kita, Motivation im Team oder Früherkennung von Verhaltensauffälligkeiten. Die KCR-Referenten Jochen Schneider und Thomas Risse behandeln Themen rund um die Schwerpunkte Personalentwicklung und Kommunikation. (Termine nebenstehend).
Programm »Wissenschaft für die Praxis« | 1. Halbjahr 2010
Ansprechpartner: Jochen Schneider und Thomas Risse
 KCR gratuliert der AWO Schleswig Holstein zum Altenpflegepreis 2009
Für das Projekt »Geschichte leben embracing history« ist die AWO Schleswig-Holstein Anfang Dezember im Kieler Landeshaus mit dem Altenpflegepreis des Landes ausgezeichnet worden. KCR Konkret Consult Ruhr gratuliert den Preisträgern, die für die Menschen, die den Krieg miterlebt haben und für ihre Erinnerungen an diese Zeit in besonderem Maße Raum geschaffen haben. „Dieser Preis ist eine schöne Bestätigung für die Arbeit der AWO Schleswig-Holstein, sowie für die beteiligten Künstler und Vereine. Er zeigt einmal mehr, dass wir mit unserer gemeinsamen Philosophie, Pflege als ganzheitlichen Dienst am Menschen zu verstehen, auf dem richtigen Weg sind”, erklärte KCR-Geschäftsführer Roland Weigel anlässlich der Preisverleihung durch den Landessozialminister Heiner Gang. Die AWO Schleswig-Holstein nimmt seit 2005 am EFQM-Benchmarking-Prozess der KCR Konkret Consult Ruhr teil.
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Mit dem Projekt »Geschichte erleben embracing history« haben Erinnerungen im Dialog der Generationen auf unterschiedliche Art und Weise Gestalt angenommen. Das Titelbild der Projektdokumentation zeigt beispielhaft eine „Erinnerungskiste”.
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AWO-Presseinfo
EFQM-Benchmarking
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